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: Torstraße Berlin: Grüne Mitte fordern Bau-Moratorium und Stopp der Baumfällungen

Das Foto zeigt die Torstraße in Mitte und einen der Bäume, der den Plänen des Senats zum Opfer fallen könnte. Katja Zimmermann
Torstraße/Mitte: Einer der Bäume, der den Plänen des Senats zum Opfer fallen könnte.

Torstraße Berlin: Grüne Mitte fordern Bau-Moratorium und Stopp der Baumfällungen

Der schwarz-rote Senat opfert Bäume und damit den Gesundheits- und Klimaschutz. Nach dem heißesten Juni-Wochenende aller Zeiten, während die Stadt weiter nach Luft ringt, schreibt die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt von Ute Bonde (CDU) die "Erneuerung der Torstraße" aus und schafft Fakten, indem drei Dutzend gesunde Bäume zugunsten einer schlecht geplanten Straße gefällt werden müssen. Bezirk, Bürgerinitiativen und Umweltverbände laufen seit Monaten gegen die Pläne des Senats Sturm. Die Grünen-Fraktion in der BVV Mitte fordert nun ein möglichst überparteilich getragenes Bau-Moratorium.

Annette Hauschild
Katja Zimmermann
Fraktionssprecherin, Sprecherin für Jugend und Familie
Wir müssen verhindern, dass Bäume für einen Umbau gefällt werden, den so niemand will. Nicht genug, dass der Senat den Bürger*innen und Gewerbetreibenden der Torstraße nicht zuhört – mit den ausgeschriebenen Baumfällungen hinterlässt er eine irreparable Hitzefalle, während gleichzeitig an vier Fahrspuren für den Autoverkehr festgehalten wird, obwohl die Verkehrszahlen seit Jahren sinken. Wir fordern ein – bestenfalls überparteilich getragenes – Bau-Moratorium für die Torstraße und eine Rückkehr zur Vernunft.

Breite Allianz gegen die Senatspläne

Der Bezirk Mitte, die Bürgerinitiative Lebendige Torstraße, der ADFC Berlin, der BUND Berlin und der Rat für Stadtentwicklung hatten die Planung wiederholt kritisiert.
Wir fordern den Senat auf, den Baubeginn auszusetzen! Eine weitsichtige und ökologische Planung von Senat im Zusammenspiel mit Bezirk, Anwohnerschaft und Gewerbetreibenden ist notwendig. Die Ausschreibung muss gestoppt werden, der wertvolle Baumbestand größtmöglich erhalten bleiben, um eine zukunftsfähige, klimaangepasste Straßenraumaufteilung zu ermöglichen, die allen nützt.

Forderungen der Grünen Bezirksfraktion Mitte

Die Fraktion fordert vom Senat konkret:

  • Sofortigen Stopp der Ausschreibung und Aussetzung des Baubeginns
  • Größtmöglichen Erhalt des vorhandenen Baumbestands an der Torstraße
  • Eine ergebnisoffene Neuplanung im Zusammenspiel mit Bezirk, Anwohnerschaft und Gewerbetreibenden
  • Eine zukunftsfähige, klimaangepasste Straßenraumaufteilung, die Klimaschutz, Mobilität und Aufenthaltsqualität verbindet

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